Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Lasergravur von technischen Bauteilen

In vielen technischen Umgebungen dreht sich alles um Kontrolle. Nicht nur während der Bearbeitung, sondern auch danach. Sobald Teile den Fertigungsbereich verlassen, entsteht ein weiteres Risiko: Verwechslungen, Verlust der Rückverfolgbarkeit oder Unklarheiten über Herkunft und Qualität. Genau hier geht oft etwas falsch. Nicht aufgrund schlechter Fertigung, sondern aufgrund fehlender eindeutiger Kennzeichnung. Die Lasergravur bietet hierfür eine praktische Lösung. In diesem Artikel erfahren Sie, warum sich Unternehmen für die Lasergravur von Hartmetallteilen entscheiden, wie der Prozess funktioniert und welche Formen der Kennzeichnung möglich sind.

Warum möchte jemand einen Hartmetallstab lasergravieren lassen?

Der wichtigste Grund ist einfach: Rückverfolgbarkeit. In technischen Produktionsumgebungen möchte man immer nachvollziehen können, woher ein Hartmetallstab stammt und was damit passiert ist. Vor allem, wenn etwas falsch läuft. Man denke dabei an Abweichungen in der Qualität, beim Verschleiß oder bei den Maßen.

Damit sind auch direkt weitere Vorteile verbunden. Durch die Kennzeichnung von Teilen mit einer eindeutigen Markierung:

  • wird ein Vertauschen von Teilen verhindert
  • sind Produkte sofort erkennbar (zum Beispiel durch ein Logo oder einen Code)
  • können Teile mit Registrierungssystemen verknüpft werden

Lasergravur ist somit kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um die Kontrolle über Ihren Prozess zu behalten.

Verschiedene Hartmetallstäbe mit einer Fase

Was versteht man unter Lasergravur bei Hartmetallteilen?

Lasergravur ist ein Verfahren, bei dem mit einem Laser eine Markierung auf die Oberfläche eines Bauteils aufgebracht wird. Dazu gehören beispielsweise Texte, Codes oder Logos. Bei Hartmetallbauteilen läuft dieser Prozess in der Praxis wie folgt ab:

  1. Die zu gravierenden Produkte werden gesammelt
  2. Das richtige Programm wird in die Maschine geladen
    - darin ist das gewünschte Endergebnis festgelegt (z. B. Text, Logo oder Code)
    - dieses wird in der Regel vom Kunden bereitgestellt, beispielsweise als DXF-Datei
  3. Zahlen und Abstände werden festgelegt
  4. Die Maschine wird kalibriert
    - Position der Achsen
    - Höheneinstellung
    - Laserleistung (Wattzahl)
  5. Die Stäbe werden positioniert und zentriert
  6. Zunächst wird eine Probegraviur durchgeführt
  7. Nach Freigabe beginnt die Serienproduktion

Dieser Prozess gewährleistet, dass die Gravur auch bei größeren Stückzahlen einheitlich ausgeführt wird.

Ein Flugzeug in einer Aufhängung

Warum die Kennzeichnung bei technischen Bauteilen wichtig ist

In vielen Branchen ist die Kennzeichnung eine Grundvoraussetzung. Ohne eindeutige Kennzeichnung ist es schwierig, die Ursache eines Problems zu ermitteln. Liegt es am Material? An einem Bearbeitungsschritt? Oder an einer bestimmten Charge? Durch die Kennzeichnung von Bauteilen mit einer festen Identifikationsnummer wird dies jedoch transparent.

Vollständige Rückverfolgbarkeit

Durch Lasergravur lassen sich verschiedene Arten von Codes anbringen, wie zum Beispiel:

  • EAN-Codes
  • Matrix-Codes
  • Produktcodes

Diese Codes ermöglichen es, Bauteile mit Produktionsdaten, Chargen oder Messergebnissen zu verknüpfen. Dadurch entsteht eine direkte Verbindung zwischen dem physischen Produkt und der dahinterstehenden Registrierung. In einigen Branchen ist dies sogar vorgeschrieben. In der Luft- und Raumfahrt müssen Bauteile oft mit einer Form der Identifizierung versehen werden. In anderen Branchen, wie beispielsweise der Werkzeugindustrie, ist die Lasergravur vor allem in größeren Werkzeugschleifereien üblich.

Welche Gravuren kann GSE Carbide anbringen?

In der Schleiferei von GSE Carbide können Hartmetallprodukte, einschließlich Rohlinge, mit verschiedenen Arten von Gravuren versehen werden. Häufige Optionen sind:

  • EAN-Codes
  • Produktcodes
  • Matrix-Nummern
  • Logo’s
  • Symbole
  • QR-Codes
  • Barcodes

Diese Gravuren ermöglichen es, Produkte strukturell zu identifizieren und mit internen oder externen Systemen zu verknüpfen.

Identifizierung beginnt mit der richtigen Kennzeichnung

Wer mit technischen Bauteilen arbeitet, möchte die Kontrolle behalten. Nicht nur während der Produktion, sondern auch danach. Die Lasergravur macht dies möglich, indem sie Bauteile mit einer festen, dauerhaften Kennzeichnung versieht. Das Ergebnis:

  • bessere Rückverfolgbarkeit
  • geringeres Fehlerrisiko
  • besserer Einblick in Qualität und Herkunft

Damit ist die Lasergravur ein logischer Schritt für Unternehmen, die ihre Prozesse besser kontrollieren möchten.

Loading…
Loading the web debug toolbar…
Attempt #